Grundsätzlich sind die Deutschen ein spendenfreudiges Volk. Das Schicksal der Menschen auf der ganzen Welt ist ihnen nicht gleichgültig. Immer wenn irgendwo ein Unglück geschieht, sei es durch eine Naturkatastrophe, wie das Erdbeben in Haiti oder die Flutkatastrophe in Pakistan und den Tsunami Weihnachten 2004 in Südostasien, sind die Deutschen bereit Geld- und Sachspenden zu leisten und gegebenenfalls sogar vor Ort zu helfen (http://www.artikelpark.de/politik-gesellschaft/spenden-in-deutschland)
Seriöse Spendenaufrufe erkennen
Grundsätzlich ist es eine Aufgabe des Spenders sich vor dem Spenden über die Seriosität der Hilfsorganisation, die zur Spende aufruft zu informieren. Spendenaufrufe in Ketten E-Mails sind fast immer unseriös.
Seriöse Hilfsorganisationen haben Webseiten im Internet, aus denen der Spendenwillige Informationen über den Vorstand, die Finanzen und die vergangenen und laufenden Hilfsaktionen finden kann. Sie deuten darauf hin, dass professionell gearbeitet wird.
Ist es in einer Region der Welt zu einer Naturkatastrophe gekommen, dann laufen große Spendenaktionen namhafter Institutionen. Wer sich noch besser informieren möchte und auf Nummer sicher gehen will, dass seine Spende auch dort ankommt, nutzt die Webseite des DZI – das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen – über das Spenderberatung angeboten wird. Das DZI vergibt auch ein Spendensiegel. Organisationen, die dieses Siegel bekommen haben sind absolut vertrauenswürdig.
Was beim Spenden zu beachten ist
Wer spenden will, sollte sich vorab vergewissern, dass die Hilfsorganisation, die zum Spenden aufruft, auch die entsprechende Kompetenz besitzt, um vor Ort Hilfe leisten zu können. Emotionalen und dringlichen Hilfeaufrufen sollte mit Misstrauen begegnet werden. Geldspenden werden lieber gesehen als Sachspenden, weil sie sich effizienter einsetzen lassen. Wer für einen bestimmten Zweck spenden möchte, muss bei seiner Überweisung unter dem Stichwort Verwendungszweck den Zweck der Verwendung eintragen, wobei das bei der eigentlichen Hilfe etwas schwierig zu handhaben ist.
Seriöse Spendenaufrufe in 2010
Die größten Spendenaufrufe des Jahres 2010 waren die für die Erdbebenopfer in Haiti gleich zu Beginn des Jahres und dann die Aufrufe, den Flutopfern in Pakistan zu helfen. Die Spendenbereitschaft der Deutschen war zu Beginn der Flut in Pakistan etwas zurückhaltend, weil sich viele nicht sicher waren, ob ihr Geld aufgrund der politischen Situation in Pakistan nicht in dunkle Kanäle fließen könnte.
Aber Spenden sind nicht nur nach Naturkatastrophen gefragt. Insbesondere die Länder der Dritten Welt benötigen die Hilfe der Industrieländer. Es gibt viele Spendenaktionen, mit denen den Kindern in Afrika geholfen wird. An vielen Projekten arbeitet die Hilfsorganisation UNICEF (http://www.unicef.de), die auch viele Prominente Botschafter hat, die werbewirksam Spenden sammeln.
Doch auch im eigenen Land sind Spenden gefragt. Viele Menschen leben auch in Deutschland am Rand der Gesellschaft. Überall im Land gibt es inzwischen die sogenannten Tafeln, die Bedürftigen kostenlos oder gegen einen geringen Obolus mit Lebensmitteln versorgen. Hier engagieren sich viele Menschen und Spenden direkt vor Ort sind gern gesehen.
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