Private Krankenversicherung für freiweillige Helfer

Freiwillige Helfer werden in allen Bereichen gebraucht, egal ob im Inland oder auch im Ausland. Viele Vereine können nur durch eine Vielzahl von freiwilligen Helfern bestehen. Aber auch viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens könnten ohne die Arbeit von freiwilligen Helfern gar nicht mehr existieren.

Dabei haben solche Helfer die Aufgabe, in Vereinen, Institutionen oder Initiativen regelmäßig auf eine bestimmte Dauer ausgelegte Aufgaben zu erfüllen. Dabei ist dieses Amt nicht auf Entgelt ausgerichtet. Die Motive, die Menschen dazu bewegt, freiwilliger Helfer zu sein, sind sehr unterschiedlich. Das geht von der sozialen Verantwortung über die Selbsterfahrung, die soziale Bindung bis hin zu Schutzfunktionen oder auch zur Verbesserung des Selbstwertgefühls. Viele Vereine und große Wohlfahrtsorganisationen versichern ihre freiwilligen Helfer dann während dieser Tätigkeit gegen Unfall- und Haftpflichtschäden. Doch dieser Schutz reicht oft nicht aus.

Übt der freiwillige Helfer seine Aufgaben in der Freizeit aus, dann hat er keinen Anspruch auf den finanziellen Ausgleich durch die Krankenversicherung des Arbeitgebers. Wenn er seine Aufgaben während der eigentlichen Arbeitszeit ausführt – sofern er vom Arbeitgeber dafür freigestellt wurde – so kann ihm dadurch ein Verdienstausfall entstehen. Auf Antrag kann die Krankenkasse dann unter Umständen die entstandenen Nachteile bezüglich des Rentenkontos ausgleichen.

Deshalb ist es ratsam, dass man sich auch privat krankenversichert. Mit einer privaten Krankenversicherung ist man gegen Kosten, die aus einer Krankheit, aus einem Unfall herrühren könnten oder die Kosten, die durch vorbeugende oder diagnostische Gesundheitsmaßnahmen bestehen. Bei der Privaten Krankenversicherung kann unterschieden werden zwischen einer Vollversicherung, einer Teilversicherung und einer Zusatzversicherung. Bei einer Vollversicherung ist man abgesichert für die gesamten Krankheitskosten. Bei einer Teilversicherung, kann man einen Anteil von Krankheitskosten absichern. Das ist zum Beispiel bei Beamten mit Anspruch auf Beihilfe vom Dienstherrn der Fall. Unter einer Zusatzversicherung versteht man die Absicherung zusätzlicher Risiken. Dazu zählen zum Beispiel Auslandskrankenversicherungen, Krankenhaustagegeldversicherungen oder auch Krankentagegeldversicherungen. Dabei kann man als Versicherungsnehmer je nach den Bedürfnissen – in diesem Fall auf das Ehrenamt bezogen – verschiedene Tarife individuell kombinieren. Daher sollte man überprüfen, ob auftretende Schäden, die durch die Arbeit als freiwilliger Helfer entstehen können, überhaupt durch die gesetzliche Krankenkasse abgedeckt sind. Ist dies nicht der Fall, dann ist eine private Krankenversicherung notwendig.

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