Entspannung im Alltag – Anspannung in der Politik

Die Bilder sind noch in den Köpfen der meisten Menschen, und wenn in einigen Tagen die großen Fernsehsender ihre Jahresrückblicke vorstellen werden, dann wird man sich noch einmal an die schrecklichen Ereignisse am Anfang dieses Jahres auf der Karibikinsel Haiti erinnern. Doch vielen Zuschauern wird eine Antwort auf die Frage nach der aktuellen Lage, und ob ausländische Hilfsorganisationen noch vor Ort sind, verwehrt bleiben.

Dabei hat man Haiti keineswegs vergessen. Eine größere Anzahl an internationalen Hilfsorganisationen beteiligt sich nach wie vor an den Wiederaufbauarbeiten, und auch der immer noch andauernde Kampf gegen die Cholera wird von der Welt unterstützt.

Beispielsweise erklärte das Hilfswerk der Deutschen Lions e. V. im Juli, dass es mit Geldern aus einer Spendenaktion Notunterkünfte errichte, um das Problem der Wohnungsnot im Krisengebiet zu mindern.

Australien hatte vor einiger Zeit verlauten lassen, es werde 1 Million Dollar für Aufbauhilfen gewähren, und diese direkt über UNICEF dem Land zukommen lassen, um gezielt Wasseraufbereitungsanlagen, Hygiene-Kits und andere Versorgungsgüter zu besorgen.

Und auch das deutsche THW ist aktuell mit Helfern vor Ort. Seit Mitte des Jahres sind die Männer und Frauen auf Haitit, betreiben Wasseraufbereitungsanlagen und desinfizieren Latrinen.

Aber trotz der Existenz dieser einzelnen Gruppen, bleibt die Gesamtsituation angespannt: Die Cholera herrscht nach wie vor und knapp zwei Dutzend Fälle in der angrenzenden dominikanischen Republik zeigen, dass die Krankheit nicht leicht einzudämmen ist. Kritik der Karibischen Gemeinschaft wird immer häufiger laut, denn es sei viel weniger Hilfe geleistet worden, als von den Vereinten Nationen eigentlich versprochen wurde.

Fast nebensächlich mutet es da an, wenn man als kleine Nebennotiz in den aktuellen Meldungen von der großen Masse an Zahnerkrankungen auf Haiti erfährt. Zahnärzte aus Guatemala und anderen Nachbarstaaten, aber auch aus Niedersachsen, arbeiten in kleinen Krankenhäusern und Camps, um die schlechte Zahnmedizinische Behandlung auf Haiti zu verbessern. Stellenweise spricht man von 16-20 mit Karies befallenen Zähnen pro Patient. Und die Ärzte werden oft auch noch zu Therapeuten, denn neben den Zähnen ist die Psyche der meisten oft stark angegriffen. Ob die deshalb durchgeführten Radiosendungen zur Verbesserung der Zahnprophylaxa aber angesichts der schwankenden politischen Stabilität etwas ausrichten werden, bleibt zweifelhaft.

Wer nun mehr zur Behandlung von Zähnen erfahren möchte, hat dazu auf gesundezaehne24.de die Möglichkeit.

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